Zu unseren zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen erhalten Sie hier weitere Informationen.

Göltzschtalbrücke


Berühmt ist das Vogtland für seine hohen Brücken. Die höchste Eisenbahnbrücke der Welt ist die Göltzschtalbrücke. 28 Millionen Ziegel sind 78 Meter hoch aufgetürmt.



Kuhberg


Der Kuhberg ist die höchste Erhebung des nordöstlichen Vogtlandes. Hier befindet sich ein Aussichtsturm und Gaststätte mit Kioskbetrieb. Weiterhin kann mann eine Gartenmodelleisenbahnen mit 500 Metern Schienen und 22 Zügen (ab Ostern bis 31. Oktober) sowie ein Modell der Göltzschtalbrücke (10 x 1,6 m) bestaunen.Wandermöglichkeiten und ein Naturlehrpfad zum Kuhberg sind vorhanden. Ein Parkplatz befindet sich am Fuß des Berges in Brockau.



Talsperre Pöhl


Die Talsperre Pöhl ist nach der Größe des Speicherraums die zweitgrößte und nach der Höhe des Absperrbauwerkes über Gründung sowie nach der Wasserfläche die drittgrößte Talsperre in Sachsen.
Baden, Schifffahrt, Segeln und sonstiger Freizeitsport im Stausee ist möglich, es gibt einen Campingplatz und umfangreiche Freizeitaktivitäten (keine Freizeit-Motorboote). Auf der Talsperre werden in den Sommermonaten Fahrgastschiff-Rundfahrten angeboten.



Talsperre Pirk


Die Talsperre Pirk bietet vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten, Freizeit- und Veranstaltungsangebote wie z.B. Angeln, Volleyball, Tischtennis, Bootsverleih und Kinderspielplätze interessante Ausflugs- und Wanderziele wie z.B. den Freizeit- und Märchenpark Plohn, das Spitzenmuseum in Plauen, Schloss Voigtsberg in Oelsnitz (z.Zt im Umbau)
oder das Bauernmuseum in Landwüst.



Der Freizeit- und Märchenpark Plohn


Ob Hänsel und Gretel, Rumpelstilzchen, der gestiefelte Kater oder Frau Holle - lasst euch in Grimms Märchenwelt versetzen. Erlebt sprechende und bewegliche Figuren in wunderschönen Märchenhäuschen. Mit Sicherheit werden nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Wer noch keine echten Saurier gesehen hat, sollte unbedingt eine Floßfahrt durch die Urzeit machen. Für kleinere Besucher lässt der Oldtimerpark mit Kindereisenbahn und das neue Red-Baron-Karussell keine Wünsche offen.
Zahlreiche Action-Attraktionen erwarten euch im gesamten Parkgelände. Rasant wird´s auf der Wildwasserbahn mit Schussfahrt durch die Teufelsmühle. Im Herzen unseres Freizeitparks liegt die Westernstadt mit vielen spannenden Abenteuern für Groß und Klein.



Die Tropfsteinhöhle in Syrau


Die Höhle ist labyrinthartig angelegt und besitzt mehrere Höhlenseen, welche alle miteinander verbunden sind und so immer den gleichen Wasserstand haben. Das Wasser des Großen Sees, des größten der Höhlenseen, ist sehr klar und hat durch den hohen Kalkgehalt eine grüne Farbe.
Von 550 m Gesamtganglänge sind heute 350 m erschlossen. Während einer 40 Minuten dauernden Führung erhält der Besucher einen Eindruck von den unterirdischen Schönheiten. Der Rundweg zeigt faszinierende Tropfstein- und Lehmformationen - eine Besonderheit der Drachenhöhle - sowie herrliche Wasserspiele der kristallklaren Seen und bizarre Sinterformen. Besonders beeindruckend ist die ca. 40 m lange und bis zu 9 m hohe "Walhalla" mit den bekannten Gardinen.



Plauen die Spitzenstadt


Plauen liegt im Tal und an den Uferhängen der Weißen Elster. Im Bereich der Einmündung der Syra in dieWeiße Elster weitet sich das Tal zu einem Becken. Hier befindet sich das Stadtzentrum.
Die Höhe ü. NN reicht von 310 m bis über 500 m. Höchster Berg ist mit 529 m der bewaldete Culmberg im südlichen Stadtteil Oberlosa. „Hausberg“ von Plauen ist allerdings der 507 Meter hohe Kemmler, welchen ein Bismarckturm krönt. Einen ausgezeichneten Überblick über die Stadt bekommt man ebenso vom Bärensteinturm (432 m) in der Nähe des Oberen Bahnhofes sowie vom zu besonderen Anlässen geöffneten Turm des Plauener Rathauses.
Das eher hügelige Umland von Plauen wird von Feldern bzw. Wiesen und Wäldern in etwa gleichem Verhältnis bedeckt. In kurzer Entfernung zur Stadt befinden sich die auch als Naherholungsgebiete genutzten beiden großen Talsperren Pöhl (nordöstlich) und Pirk (südlich).



Burg Mylau


Am Fuße einer um 1180 erbauten Burg, der heutigen Burg Mylau, entstand im 14. Jahrhundert eine Siedlung, die 1367 von Karl IV. das Stadtrecht verliehen bekam. Das Städtchen blieb bis zum Ausgang des 17. Jahrhunderts unbedeutend - 1650 gab es nur 24 Bürgerhäuser - danach wuchs es durch die Ansiedlung von Handwebereien rasch an. Letztere waren im 19. Jahrhundert die Voraussetzung für die nicht unerhebliche Entwicklung der Textilindustrie.
Die Burg Mylau wurde nie zerstört und befindet sich an der Mündung des Raumbaches in die Göltzsch. Im Nordwesten der Stadt wird die Göltzsch von der weltberühmten Göltzschtalbrücke überspannt. Sehenswert ist ferner die 1890 erbaute Stadtkirche St. Wenzel, die eine Orgel von Gottfried Silbermann (1730/31) besitzt.



Schloß Netzschkau




Fährt man im sächsischen Vogtland durch den kleinen Ort Netzschkau, so hat er auf den ersten Blick nicht viel zu bieten. Die großen Touristenmagnete Göltzschtalbrücke und die Burg im Nachbarort Mylau lassen den Besucher das kleine Schloss Netzschkau leicht übersehen. Hinter hohen Bäumen verborgen, unweit des Marktes, liegt das Schloss direkt neben der Kirche. Außen komplett restauriert, fallen die Schlossmauern durch einen starken farblichen Kontrast von Kalkweiß und kräftigem Rot auf. Die im spätgotischen Stil errichteten Staffelgiebel und Vorhangbogenfenster verleihen dem Schloss eine ganz eigene Note.

Der rechteckige Langbau mit Rundturm und vorgesetztem Viereckturm wirkt außen wie innen repräsentativ. Verzierte Türrahmen aus der Entstehungszeit und erhaltene Umbauten aus späteren Epochen geben dem Besucher einen Einblick in die Geschichte des Schlosses.Die Räume sind größtenteils noch original möbliert. Sie spiegeln ein Stück Leben des sächsischen Adels aus einigen Jahrhunderten wider. Einen 4,10m hoher Kachelofen findet man ebenso wie einen seltenen Wappenschrank. An den Decken kann man die ältesten Formen deutschen Stempelstucks bewundern. Historische Kostbarkeiten wie eine vergoldete Holzkassettendecke und die Besitztümer der letzten Gräfin fallen ebenso ins Auge. Viele ehrenamtliche Helfer ermöglichten es, dass heute das Netzschkauer Schloss mit seiner wechselvollen Geschichte den Besuchern offen steht.